Kinderarmut bekämpfen

29.08.2019

Aus dem Sozialbericht 2019 geht hervor, dass Kiel in Sachen Kinderarmut nicht vorankommt, denn die Zahlen stagnieren: Fast jedes dritte Kind unter 15 Jahren ist betroffen. Hierzu äußert sich der Oberbürgermeisterkandidat Dr. Andreas Ellendt: „In Sachen Kinderarmut darf es auf keinen Fall beim Status Quo bleiben. Soziale Bedürftigkeit und schlechte Bildungschancen sind oft gekoppelt und damit ein Teufelskreis, den es zu durchbrechen gilt. Ich finde: Kein Kind darf Armut erben!
Als eines der dringendsten Maßnahmen  ist in diesem Zusammenhang die frühzeitige Ermittlung des sprachlichen Förderbedarfs, d.h. bei Kindern ab gut 4 Jahren. Dies kann in Zusammenarbeit mit dem Land funktionieren. Sprachliche Hürden begleiten Schülerinnen und Schüler über ihre gesamte schulische Laufbahn. Dementsprechend halte ich es für sinnvoll, diese durch präventive Maßnahmen zeitig aufzubauen.
Als Oberbürgermeister ist mir das Thema Überwindung von Armut und insbesondere Kinderarmut eine Herzensangelegenheit. Hier heißt es: Keine Zeit verlieren!"