Ideen für Kiel

1. BILDUNG: Geht vor!
Ich werde Kiels Schulen zu Orten mit moderner Lernatmosphäre machen, die die Teilhabe aller Kinder zum Ziel haben. Dazu brauchen wir umfassende Sanierungen und digitale Konzepte. Dafür werden wir eine Schulbaugesellschaft nach Hamburger Vorbild gründen.

2. MOBILITÄT: Ohne Ideologie!
Kiel braucht ÖPNV-Konzepte, die digital und zukunftsgerichtet sind. Ich werde die Fördeschifffahrt völlig neu aufstellen. Kiel muss wieder zu den Top 5 der Radfahrerstädte aufsteigen. Zur mobilen Realität wird aber auch weiterhin das Auto gehören.

3.BAUSTELLEN: Koordinieren!
Ich werde Bauvorhaben mit Realitätssinn angehen. Sie müssen für die Bürgerinnen und Bürger transparent und kalkulierbar werden.

4.VERWALTUNG: Bürgernah vernetzen!
Wartezeiten im Bürgeramt von mehreren Monaten sind inakzeptabel. Die Überlastung der Mitarbeiter ist eine der Ursachen dafür. Die Organisation der Verwaltung ist aber eine Hauptaufgabe eines Oberbürgermeisters. Ich werde die Verwaltung besser organisieren, so dass die Erledigung von Aufgaben für die Bürgerinnen und Bürger in angemessener Zeit erfolgt. Die Verfahren werden vorangetrieben.

5.WOHNEN: Auf vielen Wegen ermöglichen!
Ich werde bezahlbaren Wohnraum für die klassische Familie, Singles oder andere Lebenssituationen bedarfsgerecht schaffen. Der Lohn darf nicht durch die Miete aufgezehrt werden.

6. KINDERARMUT: Die Armutsspirale durchbrechen!
Kein Kind darf Armut erben! Jedes 3. Kind in Kiel gilt als arm. In Mettenhof und Gaarden sind es nahezu 60%. Der Teufelskreis aus sozialer Bedürftigkeit und schlechten Bildungschancen muss durchbrochen werden.

7. INNENSTADT: Weiterentwickeln!
Ich werde die Innenstadt zusammen mit Eigentümern und Gewerbetreibenden zu einem meiner Hauptanliegen machen.
Es geht darum, ein eigenes Flair, eine neue ‚Marke‘ zu entwickeln. Ich stelle mir dazu u.a. viele kleine Geschäfte, spannende Bepflanzungen, Cafés und kulturelles Leben vor. Auch die Erreichbarkeit mit dem Auto und einem attraktiven und modernen ÖPNV einschließlich der Fährschifffahrt abends und an den Wochenenden gehört dazu.

 

UPGRADE für KIEL
Unser Kiel mit der einmaligen Wasserlage hat ein enormes Potential. Geprägt durch Schiffbau und Marine, leben wir in einer weltoffenen Stadt mit vielen unterschiedlichen Facetten und selbstbewussten Stadtteilen. Mit den beiden größten Hochschulen Schleswig-Holsteins vereinen wir Innovation, Kreativität und Dynamik. Höchste Zeit, diese Potentiale auch zu nutzen.
Dafür brauchen wir ein seriöses Konzept für unsere Stadtentwicklung. Flickschusterei mit vielen Einzellösungen funktioniert nicht mehr. Arbeiten, Wohnen und Mobilität gehören zusammen. Vernetztes Denken eben!
Das findet offensichtlich nicht statt. Stattdessen haben wir ein katastrophales Baustellenmanagement, in der Innenstadt die größten Leerständen seit Jahren, unvorstellbaren Sanierungsbedarf an vielen Ecken und Luftschlösser im Wochentakt.
Ich trete an, um ein vernetztes Gesamtkonzept für mehr Lebensqualität auf den Weg zu bringen, das den Ideenreichtum der Menschen in der Stadt aufnimmt.
Ich stehe für ein überparteiliches städtisches Handeln, das die Menschen in den Mittelpunkt stellt.

Lebensqualität
Die Lebensqualität entscheidet maßgeblich darüber, ob Menschen und insbesondere junge Menschen hier bleiben. Kiel rangiert laut jüngster ZDF Studie dabei im unteren Mittelfeld, beim Thema Arbeit und Wohnen sogar am unteren Ende. Kiel nutzt das Potential als Stadt am Meer nicht aus.
Kiel muss als attraktiver ökologischer Wohn- und Arbeitsstandort entwickelt werden. Dazu gehören u.a. bezahlbarer Wohnraum auch für junge Familien, zukunftsgerichtete Mobilität, eine Innenstadt mit Aufenthaltsqualität, moderne Schulen und eine gut organisierte Verwaltung, die die Anliegen von Bürgern und Unternehmen zeitnah behandelt. Wartezeiten im Bürgeramt von mehreren Monaten sind inakzeptabel.
Als Oberbürgermeister werde ich vor allem:
  · bezahlbaren Wohnraum auch für mittlere Einkommen schaffen.
  · die Verkehrswende und Klimaschutzziele mit dem nötigen Realitätssinn umsetzen.
  · Wartezeiten im Rathaus verkürzen.
  · Infrastruktur von Schulen und Verkehrswegen verbessern.
  · für Sauberkeit und Ordnung sorgen.
  · die Nahversorgung am Stadtrand verbessern.
  · Plätze mit Bäumen bepflanzen und zu Begegnungsorten machen.

Bildung
Kiels Schulen müssen zu Orten mit moderner Lernatmosphäre werden, die die Teilhabe aller Kinder zum Ziel hat. Dazu bedarf es u.a. einer modernen digitalen Infrastruktur.
Der Sanierungsstau in Höhe von 500 Mio. Euro, die etwa 200 fehlenden Unterrichtsräume, der Zustand der Schulhöfe, der Schultoiletten, fehlender Lärmschutz, Schimmel, überlastete Stromnetze und fehlende Barrierefreiheit der meisten Gebäude müssen endlich angegangen werden.
Daher müssen wir den Schulbau und die Schulunterhaltung neu organisieren: mit einer Schulbaugesellschaft!
Als Oberbürgermeister werde ich:
  · den Schulbau, die Schulunterhaltung und Bewirtschaftung neu organisieren.
  · die Mülltrennung in den Schulen durchsetzen.
  · Kitas in unterversorgten Stadtteilen bauen.
  · den sprachlichen Förderbedarf der 4-jährigen Kinder ermitteln und in Zusammenarbeit mit dem Land geeignete Fördermaßnahmen umsetzen.
  · Kiel als Wissenschaftsstandort ausbauen.

Mobilität
Der ÖPNV in Kiel fährt in die Sackgasse. 10% Beförderungsanteil sind ein Armutszeugnis. Kiel braucht daher ÖPNV-Konzepte, die digital und zukunftsgerichtet sind.
Der Ausbau von Radwegen und intelligente Infrastrukturmaßnahmen im Straßenbau gehören zusammen. Das Baustellenmanagement muss so erfolgen, dass nicht ganze Stadtviertel oder Gewerbegebiete abgeschnitten werden. Die Förde als Verkehrsfläche ist noch völlig unterentwickelt. Die zaghaften Ansätze moderner Fährschifffahrt müssen in ein Gesamtkonzept einfließen.
Als Oberbürgermeister werde ich:
  · in Kiel realisierbare Stadtbahntrassen, die die Interessen von Bürgern, Gewerbe und Handel berücksichtigen, planen.
  · smarte Lösungen wie autonome Busshuttle und Fährprojekte, Fahrkarten-Apps und Informationssysteme starten.
  · die Fördeschifffahrt völlig neu aufstellen und ausbauen.
  · Kiel wieder zu den Top 5 der Radfahrerstädte machen.
  · mutige Lösungen und Infrastrukturmaßnahmen für den Autoverkehr anstoßen.
  · intelligente digitale Parkraumbewirtschaftung und Parkleitsysteme einführen.

Stadtentwicklung
Die Innenstadt muss wieder ein attraktiver Einkaufsstandort werden. Die einmalige Wasserlage wird auch in diesem Zusammenhang zu wenig genutzt.
Tourismus in Kiel ist mehr als Kreuzfahrttourismus.
Der Schiffbau -auch der Marineschiffbau- hat Tradition und gehört zu Kiel.
Die Wirtschaftsförderung muss sich noch viel intensiver um Bestandsunternehmen kümmern. Zugleich brauchen wir eine konsequente Ansiedlungspolitik, damit eine große Anzahl von ökologisch nachhaltigen Arbeitsplätzen entsteht.
Als Oberbürgermeister werde ich:
  · die Innenstadt zusammen mit Eigentümern und Gewerbetreibenden wieder zu einem attraktiven Einkaufsstandort mit eigenem „Flair“ machen und sie vielfältig und bunt mit hoher Aufenthaltsqualität entwickeln.
  · kulturelle Begegnungsstätten fördern und endlich ein Konzept für das Schlossareal entwickeln.
  · Flächen entsiegeln und Baum- sowie Grünpflanzungen durchführen.
  · Gründer und Bestandsunternehmen unterstützen, den Hafen weiterentwickeln, den Tourismus fördern und den Schiffbau stärken.